Hieracium hypochoeroides S. Gibson (Wiesbaur-Habichtskraut)

Beschreibung "Murorum"-Typ. Grundblätter grün bis lauch- od. blaugrün, gefleckt od. ungefleckt. Blattspreite oval bis längl. lanzettl., am Grund herzfg, gestutzt bis kurz in den Stiel verschmälert, gezähnelt bis grob gezähnt. Blattrand haarlos od. kurzhaarig (1-2 mm), dazu mit spärl. Mikrodrüsen. Blattoberseite. zerstreut bis mäßig kurzhaarig od. schwach borstig behaart. Stgblätter 0-1(-2). Gesamtblütenstand hoch gabelig wenigköpfig bis locker rispig. Äste 1-3(-5). Köpfchen (1-)3-8(-18). Hüllblätter meist schmal u. spitz, zerstreut bis mäßig behaart. Drüsen zerstreut bis mäßig, slt reichl. Flocken zumindest am Rand, meist jedoch überall reichl. bis sehr reichl. Blütenzähne gewimpert od. ungewimpert.

Blühmonate Mai–Juli
Lebensform Hemikryptophyt (plurienn-pollakanth)
Fortpflanzung Samen und vegetativ (Anemochorie, Rhizom)
Zeigerwerte L7 T6 K3 R8 F3 N1
Vorkommen in Trocken- und Halbtrockenrasen, Fels-, Mauer- und Geröllfluren außerhalb der Hochgebirge, Staudensäume trockenwarmer Standorte
Gesellschaften Brometalia erecti, Geranion sanguinei, Potentillion caulescentis
Foto des Taxons
Hieracium hypochoeroides S. Gibson
name-use-id 32570
Synonyme
  • Hieracium-hypochoeroides-group14860
  • Hieracium wiesbaurianum R. Uechtr.2950

Verbreitung

Atlaskarte der Verbreitung in Deutschland

(Nachweise aggregiert im Raster der TK25. Stand 2013, FlorKart, BfN.)

Interaktive Karte des weltweiten Areals mit Beobachtungen aus zusätzlichen Internet-Quellen

(Arealkarte nach Meusel et al., 1965, 1978, 1992, unter dem Namen: Hieracium wiesbaurianum. Zum Verzeichnis aller Arealkarten.)

Status und Schutz in Deutschland

Floristischer Status I einheimisch
Gefährdung (Rote Liste) 3 gefährdet
Gesetzlicher Schutz BNatSchG: nicht besonders geschützt

Externe Links zum Taxon

Online-Floren

Bilder

Quellen zu den dargestellten Pflanzeneigenschaften unter Datenquellen und auf den jeweiligen Detailseiten (verlinkt unter der Eigenschafts-Beschriftung).