Bienenpflanzen

Als Bienenpflanzen werden Gehölze und Stauden bezeichnet, die den Bienen als Nahrungsquelle dienen. Von diesen Pflanzen sammeln die Bienen entweder Nektar oder Pollen. Man nennt sie daher auch Bienenweide oder Bienennährgehölze. Beispiele sind alle Obstgehölze, Kräuter wie Melisse und Salbei, Gänseblümchen, Lavendel oder der Wollige Schneeball.

Auf der Website "Die Honigmacher" kann man sich ausführlich und kurzweilig über das Wechselspiel zwischen den Bienen, den Blüten und dessen Bedeutung für den Naturhaushalt und die menschliche Ernährung informieren.

Mit dem link Einheimische Bienenpflanzen im rechten Kasten können Sie eine alphabetische Liste der in Deutschland einheimischen Pflanzen aufrufen, zu denen es in FloraWeb Artensteckbriefe gibt, zu denen aber auch weitergehende Informationen zu ihrer Funktion als Bienenfutterpflanze bei den "Honigmachern" zu finden sind.

Unter den Bienenpflanzen befinden sich auch viele gebietsfremde Arten, die nach Deutschland eingeführt wurden und in Gärten und Parks angepflanzt wurden oder werden. Diese können sich in die freie Natur ausbreiten und haben sich in vielen Fällen auch dort etabliert. Manche dieser gebietsfremden Arten richten erhebliche ökologische Schäden an und werden daher als invasive Arten gekennzeichnet. In der Liste der gebietsfremden Bienenpflanzen sind die Arten gekennzeichnet, die aus Sicht des Naturschutzes bisher als invasiv oder potentiell invasiv bewertet wurden.
Auf diese Arten sollte man beispielsweise bei der Gartengestaltung verzichten und statt dessen Arten aus der Liste der einheimischen Bienenpflanzen auswählen.


Wenn Sie wissen möchten, wie Bienen Blüten sehen, klicken Sie sich durch den UV-Blumenkatalog von Bjørn Rørslett.


 


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