Schmetterlinge

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Schmetterlinge sind nicht nur ein Symbol für Schönheit und unbekümmerte Lebensfreude, sondern spielen auch eine wichtige Rolle in den verschiedensten Ökosystemen. Sie gehören neben Bienen zu den bedeutendsten Blütenbestäubern. Manche Pflanzen werden nur von ganz bestimmten Faltern bestäubt. Andererseits stellen Pflanzen die Nahrungsgrundlage für die meisten Schmetterlingsraupen dar. In Deutschland sind derzeit rund 3500 Schmetterlingsarten nachgewiesen. Davon zählen 1450 Arten zu den sogenannten Großschmetterlingen. Diese umfassen die sog. Tagfalter, Spinnerartigen, Eulenfalter und Spannerfalter.


Das Bundesamt für Naturschutz betreibt zur Lebensraum- und Gefährdungsanalyse von Schmetterlingen die Datenbank LEPIDAT. Darin sind neben Angaben zu Benennung/Taxonomie, Systematik, Habitattypen, Gefährdung (Rote Listen) und Schutz der heimischen Schmetterlinge auch deren Nahrungsansprüche (Phagie) als ausgewachsener Schmetterling (Imago) und als Raupe (Larve) (differenziert nach der Bindung an eine Pflanzenart) und damit deren Beziehung zu den heimischen Pflanzen enthalten.
Da geplant ist, die Datenbank LEPIDAT auch über das Internet zur Verfügung zu stellen, beschränken sich die Angaben in FloraWeb darauf, an welche heimischen Pflanzenarten welche Großschmetterlingsarten gebunden sind.


Weitere Informationen zu LEPIDAT:

Taxonomie und Nomenklatur nach Karsholt & Razowski (1996)

Allgemeine Informationen zur Schmetterlingsdatenbank LEPIDAT

Beispiel eines Steckbriefes aus LEPIDAT

Beispiel einer Verbreitungskarte aus LEPIDAT

Raupenpflanzen im Garten

 


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